ERKÄLTUNG UND HUSTEN
Eine Erkältung, d.h. eine Virus-Infektion der oberen Atemwege, macht sich in der Regel zunächst durch einen Schnupfen bemerkbar. Schnell wandern die Viren dann weiter in die Bronchien. Dort attackieren sie die Schleimhäute und lösen Entzündungen aus. Die Folge ist eine akute Bronchitis, die mit trockenem Reizhusten einhergeht und sich nach wenigen Tagen durch festsitzenden Husten äußert.
Zur Abwehr der Erreger bilden die Bronchien vermehrt Schleim, den der Körper durch Husten versucht loszuwerden, um die Atemwege zu befreien. Erwachsene erkranken im Durchschnitt zwei- bis dreimal pro Jahr an einer Erkältung. Kinder sind sogar sechs- bis achtmal jährlich betroffen. Insbesondere der mit einer Erkältung verbundene Husten sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Diese Formen des Hustens lassen sich unterscheiden:
1. (Trockener) Reizhusten: Der Erkältungshusten ist zu Beginn oftmals trocken, es bildet sich kein Schleim. Der trockene Reizhusten dauert in der Regel nur wenige Stunden. Er kann jedoch die Nachtruhe empfindlich stören und den Betroffenen den Schlaf rauben. Häufig entwickelt sich ein trockener Reizhusten zu einem manifesten, d.h. festsitzenden Husten.
2. Festsitzender (unproduktiver) Husten: Aus dem trockenen Reizhusten entwickelt sich häufig der festsitzende Husten. Die Schleimproduktion beginnt langsam, der Schleim ist zäh. Die Atemwege können nicht effektiv vom Schleim gesäubert werden, daher bezeichnet man diesen Husten auch als „unproduktiv“. Der Hustenreiz besteht weiterhin, da der Körper versucht, den Schleim abzutransportieren.
3. Gelöster (produktiver) Husten: Der Schleim hat sich verflüssigt und ist nicht mehr so zäh, daher kann er besser abgehustet werden. Der „unproduktive“ Husten geht in einen „produktiven“ Husten über. Die Hustenattacken sind nicht mehr so quälend, sondern befreiend, da der Schleim aus den Bronchien abtransportiert werden kann.
Husten frühzeitig behandeln
Das Hustensekret ist oftmals so zäh (s. “Festsitzender Husten”), dass es selbst mit einem starken Hustenstoß nicht abtransportiert werden kann und die engen Gänge der Bronchien verstopft. Es kommt zu Atembeschwerden, die zusammen mit Reizhusten, insbesondere in der Nacht, zur Qual werden und die für die Gesundheit notwendige Erholung stören. Um Schlimmeres, wie z.B. eine Lungenentzündung, zu vermeiden, sollte Husten frühzeitig behandelt werden.
Starkes Trio gegen Husten: Efeu, Thymian und Süßholzwurzel
Bisher wurden in Hustenmedikamenten überwiegend Mono-Extrakte aus Efeublättern eingesetzt, um das zähe Sekret zu lockern und den Schleim in den Bronchien zu lösen. Jetzt gibt es eine neue Generation Hustensaft, die u.a. die Wirkung des Efeus sogar noch verbessert. In einer bislang einzigartigen Rezeptur werden neuerdings die bewährten Heilpflanzen Efeu, Thymian und Süßholzwurzel miteinander kombiniert.
Efeu löst schnell den festsitzenden Schleim, so dass dieser leichter abgehustet werden kann. Die angeschlagenen Flimmerhärchen der unteren Atemwege können wieder ungehindert arbeiten und die natürliche Reinigung der Atemwege unterstützen. Thymian beruhigt die Bronchien und Süßholzwurzel wirkt ebenfalls schleimlösend und zusätzlich entzündungshemmend. Das führt zu einer schnellen Regeneration der Bronchien und sorgt für eine entspannte Nachtruhe.
Weil sich diese drei Heilpflanzen in ihrer Wirkung optimal verstärken, bilden sie eine hochwirksame Einheit. Die Wirkstoffkombination besitzt auf Grund ihrer krampflösenden Wirkung auch Hustenreiz lindernde Eigenschaften, wie sie bei trockenem Reizhusten gewünscht sind. Darüber hinaus fördert sie die Regeneration der Schleimhautfunktion. Durch die bessere Schleimhautbefeuchtung wird der Hustenreiz abgeschwächt, ohne dass das notwendige Abhusten blockiert wird.
Gesundheitstipps bei Erkältung
Es hat Sie „kalt erwischt”? Diese Tipps könnten Ihre Genesung zusätzlich beschleunigen:
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Trinken Sie ausreichende Mengen Wasser, auch in Form von Tee.
Ideal sind 2-3 Liter pro Tag. Bei Fieber steigt Ihr Wasserbedarf zusätzlich. -
Gönnen Sie sich Ruhe. Körper und Seele brauchen jetzt Entspannung.
Lesen Sie doch z.B. ein schönes Buch. -
Sorgen Sie für Frischluft. Trockene Heizungsluft strapaziert die Schleimhäute zusätzlich.
Bei laufender Heizung am besten einmal stündlich kurz Stoßlüften (aber Achtung: Zugluft vermeiden!) -
Dampfbad-Inhalationen mit Kamille, Mineralsalzen oder ätherischen Ölen befeuchten die Schleimhaut und befreien die verstopfte Nase.
Auch bei Nebenhöhlenentzündungen zu empfehlen.


